Lifestyle · Sport

Zeitmanagement

Ihr alle kennt das Problem:
Man hat so viel vor, aber zu wenig Zeit.

Wie managed man als Working Mom den Alltag mit Job und Kind und schafft es, nebenbei auch noch Zeit für den Sport zu finden?
Kennt Ihr den Spruch: „Zeit hat man nicht – Zeit muß man sich nehmen„?
Genau das ist es: Wenn ihr nebenbei Sport machen wollt, dann nehmt Euch die Zeit dafür.
Die Lösung: Ordnet Eure Prioritäten.

Als Mama gibt es ja nunmal Dinge, die man erledigen muß, die stehen immer ganz oben.
Job, Termine der Kinder, Arztbesuche etc. sind fixe Termine.
Ich empfehle Euch, am Wochenende die Planung für die Woche zu machen.
Ich setze mich mit meinem Kalender hin, schaue, wie lange ich arbeite, wann Caroline abgeholt werden muß, wann sie Ihre Kurse hat, zu denen ich sie fahren muß.
Wo ergeben sich Zeitfenster?
Wie lang sind diese Zeitfenster?
Wie oft möchte ich Sport machen und wieviel Zeit muß ich dafür einplanen?
Tragt Euch Eure Trainings als feste Termine ein. Und haltet euch an diese Termine wie an alle anderen Termine auch!

Überlegt Euch genau, wie lang Ihr für Eure Sporteinheit mit allem drum und dran braucht: Fahrt ins Fitnessstudio, Umziehen, Aufwärmen, Einheit, Dehnen, Duschen, Rückfahrt.
Könnt Ihr etwas komprimieren?
Geht das Workout evtl. auch zuhause?
Wie wärme ich mich effektiv und kurz auf?
Brauche ich danach etwas zu essen/einen Snack/Shake etc.?
Das ganze rechnet Ihr zusammen und schaut, wann sich in Eurem Alltag eine Lücke finden läßt, in die Eure Sporteinheit passt.

Seid Ihr bereit, dafür früher aufzustehen?
Das bietet sich oft an, morgens duscht man eh und spart sich eine 2. Dusche am Tag.
Oder seid Ihr evtl. sogar in der Lage, abends zu sporteln, wenn die Kinder im Bett sind?
Für mich war das eher machbar als morgens früher aufzustehen.
Könnt Ihr für die Aktivitäten die Eure Kinder machen evtl. Fahrgemeinschaften bilden und euch so auch mal eine Fahrt sparen? Oder Spielnachmittage verabreden – abwechselnd, so dass ihr so auch mal einen freien Nachmittag habt?
Ich habe das große Glück, dass meine Tochter ein absolutes Kindergartenkind war und sehr gerne lang dort geblieben ist. Dort hat sie ihre Freunde, mit denen sie spielen kann. Als Einzelkind wäre es für sie doof gewesen, zeitig am frühen Nachmittag nach Hause zu kommen und alleine spielen zu müssen.
Ich sehe bei vielen Mamas in meinem Umfeld, dass sie Ihre Kinder möglichst zeitig abholen, aber dann sehr viele Spieledates ausmachen, damit das Kind sich daheim nicht langweilt. Vielleicht ist eine längere Betreuungszeit im Kindergarten dann evtl. doch eine gute Alternative, um etwas mehr Zeit für sich und seinen Sport zu gewinnen.

Für mich steht der Sport auf meiner Prioritätenliste vor dem Haushalt. Bei uns ist es eben nicht immer perfekt aufgeräumt und glänzt in jedem Raum. Ich habe da nicht so den Hang zu und kann gern mal über etwas Staub hinwegsehen, um mein Training durchziehen zu können.

Wenn Ihr denkt, ihr habt keine Zeit für Sport, denkt über die Prioritäten nach.
Sitzt Ihr Abends gern vorm TV und lasst Euch berieseln?
Warum die Zeit nicht für ein leichtes Workout nutzen?
Sitzt Ihr oft am Handy?
Könnt Ihr Euren Tagesablauf evtl. etwas anders gestalten, um Zeit für den Sport zu finden?
Gibt es Termine/Dinge, die ihr eigentlich gar nicht so gerne macht?
Wie wichtig sind euch diese Dinge?
Kommt man vielleicht auch ohne diese Dinge klar?
Denkt mal drüber nach, vielleicht findet Ihr doch den ein oder anderen Tag, an dem sich etwas Zeit findet.

Und überdenkt die Länge Eurer Trainingseinheiten.
Ich habe früher 2-3 Kursstunden im Fitnessstudio mitgemacht. Ich war 3 Mal in der Woche für 2-3 Stunden im Fitnessstudio. Das waren 6-8 Stunden die in der Woche fürs Fitnessstudion draufgegangen sind.
HiIT Training dauert im Kern etwa 20-30 Minuten plus Aufwärmen und es reicht, wenn man 3-4 Einheiten pro Woche absolviert. Anstatt 6-8 Stunden pro Woche im Studio zzgl. der Fahrt dorthin kann man zuhause in 3-4 Stunden pro Woche sehr effektiv trainieren und zT bringt das tatsächlich mehr, als halbherzig im Studio Pseudotraining zu absolvieren 🙂

Letztendlich ist dies ein individuelles Thema, denn jeder setzt seine Prioritäten anders. Ich kann Euch da keine Vorgaben machen. Der Sport muß in den Alltag passen, Spaß machen und darf euch nicht belasten oder unter Druck setzen. Habt im Hinterkopf: Manchmal ist weniger auch mehr!
Viele staunen immer, dass ich 5x pro Woche trainiert habe. Es waren aber immer nur 30 Minuten am Tag! Es gibt sogar Methoden, da trainiert man noch kürzer aber so intensiv, dass diese kurze Einheit absolut ausreicht.

Ihr dürft gern mal berichten, ob Euch die Tipps hier geholfen haben. Ich freue mich auf Eure Erfahrungen.

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